Aktuell

01.12.2020 – 01.12.2021

KONZEPT „HOLY PLACE – NO KISS, NO TOUCH“

Kunst neu gedacht. Kirche neu gedacht. Ein Format, das sich den aktuellen Umständen anpasst und trotzdem einen Weg findet, Menschen zusammenzubringen. Mit dem Titel „Holy Place - No Kiss, No Touch“ entwirft Bruno Wank ein Kunstprojekt, das sowohl Kunst und Kirche, Kirche und Menschen, Menschen und Natur und Natur und Kunst zusammenbringt und trotzdem den nötigen Abstand einhält.

Die Natur, von Gott gegeben, der Ursprung jeglicher Kunst, sowie Ruhe- und Entspannungsort für den Menschen. Hier soll alles stattfinden - hier sollen Kunst, Kirche und Menschen vereint werden. Auf dem Feld vor der VerpackereiGö wird das ganze Jahr lang das Gras in Form eines Kirchengrundrisses stehen gelassen. Um diesen frei von Bruno Wank skizzierten Grundriss herum wird das Gras wie immer gemäht, nur die Kirche wächst und wächst von Tag zu Tag. Im Winter, wenn der Schnee kommt, bedeckt dieser den wachsenden Grundriss bis schließlich feste Schneemauern entstehen.
Vor allem in Zeiten von Corona, in der wir uns mit Abstandsregelungen und Versammlungsverboten konfrontiert sehen, bietet die Natur den Freiraum, den wir suchen.
Wir merken alle – es muss umgedacht werden, andere Wege gesucht und neue Ideen gefunden werden.
Unter „Die VPGÖ lädt ein“ sollen Künstler_innen eingeladen werden, die thematisch passend zu dieser „Graskirche“ eine Arbeit oder ein Projekt erstellen. Alles natürlich unter freiem Himmel und alles mit Abstand. So bietet sowohl der Kircheninnenraum Platz für Kunstwerke und Kunstinstallationen, wie auch das umliegende Feld. Räumliche Begrenzungen gibt es also kaum, außer der Himmel, der ist das Limit – wenn man so möchte.

Luise Wank

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Die 7 Todsünden

Die 7 Todsünden, 2016

Katalog zur Ausstellung
Die 7 Todsünden,
Klappenbroschüre,
165 x 230 mm, 138 Seiten

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VPGÖ

VPGÖ, 2016

Infobroschüre über die
Verpackerei Görisried,
195 x 245 mm, 16 Seiten

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LUXXXUS

LUXXXUS, 2014

E-Katalog zur Ausstellung LUXXXUS

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Über uns

Die Verpackerei Görisried, die ein Teil der ehe­maligen Käsefabrik der Firma Adolf Stegmann ist, wird vom Bildhauer Bruno Wank als Atelier und Lager genutzt. Seit dem Jahr 2010 dient die ehemalige Käseverpackerei als Konzept-, Installations- und Ausstellungshalle. Spannend zu beobachten ist die Umnutzung des alten Industriegebäudes in Räumlichkeiten mit außergewöhnlichem Ambiente. Die Verpackerei Görisried, die von Michaela und Bruno Wank privat betrieben und kuratiert wird, gibt nationalen und internationalen Künstlern eine Plattform ihre Ideen auszuleben. Ob die ca. 1300 qm als Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst oder als Experimentierraum genutzt werden, wichtig sind die Qualität und die Lust an der Sache. Die VerpackereiGö ist ein Ausstellungshaus für nationale und internationale zeitgenössische Kunst mit interkultureller Zielsetzung. Gezeigt werden Einzel- und Gruppenausstellungen, die sich mit den inhaltlichen und formalen Grenzbereichen von Kunst, Kultur und Gesellschaft auseinandersetzen. Die drei bis vier Veranstaltungen jährlich sind seit Mitte 2016 barrierefrei zugänglich, da sich dank der Unterstützung des EU-Förderprogramms „LEADER“ und der Eigeninitiative von Michaela und Bruno Wank das ehemalige Industriegebäude langsam zu modern bespielbaren Räumlichkeiten entwickelt hat ohne den alten industriellen Charme zu verlieren.

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Kontakt

Verpackerei Görisried
Michaela und Bruno Wank
Marktoberdorfer Str. 11a
87657 Görisried
mail@verpackerei.com

Impressum

Gestaltung
Wiegand von Hartmann
Coding Ben Wegscheider

Die Bildrechte liegen bei VG-Bild, den Künstlern und den Fotografen.

in Kooperation mit

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

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